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Klare Sicht auf automatisierte Mobilität

© AustriaTech/Zinner

Im direkten Anschluss an die diesjährige Transport Research Arena, war Wien der Treffpunkt der internationalen Connected-and-Automated-Driving-Community. Mit dem "Interactive Symposium on Research & Innovation for Connected and Automated Driving in Europe", wurde der Rahmen für ausführliche Diskurse internationaler Stakeholder, Experten und Projektpartner geschaffen. Die zweitägige Veranstaltung wurde gemeinsam von den Initiativen CARTE und SCOUT organisiert und von der Europäischen Kommission sowie AustriaTech unterstützt.

 

Rund 300 internationale ExpertInnen tauschten sich an zwei Tagen über Möglichkeiten und Herausforderungen, die Vernetzung und Automatisierung in der Mobilität mit sich bringen, aus. „Wir müssen zu einem sicheren Betreiben kommen. Viele Teilaspekte sind in sich bereits schlüssig, aber sie müssen auch gut zusammenwirken. Deshalb sind regelmäßiger Austausch und Vernetzung wie bei dieser Veranstaltung enorm wichtig.“ betont Martin Russ, Geschäftsführer der AustriaTech. Zukünftigen Herausforderungen kann nicht mit Universallösungen begegnet werden. Künstliche Intelligenz, die eingesetzten Technologien, rechtliche und regulatorische Rahmenbedingungen und der Faktor Mensch spielen bei der Erarbeitung von Konzepten und Lösungen eine maßgebliche Rolle. Ein wichtiger Teil ist es, gemeinsam an Visionen zu arbeiten, die Technologiefolgenabschätzung zu unterstützen und den Forschungsbedarf zu erheben.

 

Entwicklung einer europäischen Erzählung


Eine Disziplin, die sich noch weitgehend mit der Erforschung und dem Testen beschäftigt, muss Antworten darauf geben, was die nächsten Schritte sein können. Wie entwickelt man beispielsweise eine gemeinsame europäische Sprache, die den Weg weist? Deshalb sind regelmäßige Anlässe des Austauschs und der Abstimmung Europäischer Aktivitäten wichtig. Es gilt Ziele zu koordinieren, die richtigen Fragen zu stellen und einen gemeinsamen Rahmen in den Fokus zu rücken. Wie entwickelt man beispielsweise eine gemeinsame europäische Sprache? Wie kann ein gemeinsamer regulativer Rahmen geschaffen werden, der Umwelt-, Sicherheits-, Wirtschafts- und Nutzerperspektiven verbindet? Wer wird für die Untersuchung von Unfällen mit vollautomatisierten Fahrzeugen zuständig sein? Wie will der Endverbraucher die Technologie nutzen?

 

Diesen Fragen muss bereits während der laufenden Forschung begegnet werden. Nur so können die europäischen Forschungs- und Wirtschaftsaufwände in fruchtbare und wettbewerbsfähige Bahnen gelenkt werden. Das CARTRE-Symposium war deshalb eine wichtige Veranstaltung, insbesondere für österreichische Stakeholder im Hinblick auf ihre zukünftigen Aktivitäten. Es wurde deutlich, dass die Grenzen zwischen Forschung, Testumgebung und Implementierung verschwimmen und die Herausforderungen in Zukunft simultan bewältigt werden müssen. Von sicheren Fahrzeugen zu sicheren Operationen.

 

Die nächste Europäische Connected and Automated Driving Konferenz findet von 2.-3. April 2019 in Brüssel statt.

 

Weitere Informationen zu dieser Veranstaltungsreihe unter: https://connectedautomateddriving.eu/

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