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Arbeitsstart einer anderen Art

02.07.2020

Home-Office ist in Zeiten von Corona für alle MitarbeiterInnen eine Herausforderung. Die Arbeitsumgebung ändert sich, man muss auf den persönlichen Kontakt mit KollegInnen, auf physische Meetings und auf die gemeinsame Mittagspause, um nur einige wenige Beispiele zu nennen, verzichten. Doch wie ist es, wenn zu dieser Herausforderung auch noch dazukommt, dass man erst kurz vor oder sogar in der Coronazeit als neuer Mitarbeiter/neue Mitarbeiterin in das Unternehmen eintritt?

Wir haben unsere KollegInnen Lena Zeisel, Maximilian Jäger und Ida Pichler, die in einer solchen Situation sind, gefragt.

Ida Pichler hat Mitte Februar in der Abteilung Kommunikation & Public Affairs ein Teilzeitpraktikum begonnen. Nach nur vier Wochen im Büro, musste sie gezwungenermaßen ins Home-Office umsteigen und wird von dort aus noch bis zum Ende ihres Praktikums, Mitte Juli, arbeiten.

Praktikantin Ida Pichler im Home Office

Eine Herausforderung im Home-Office ist für mich, dass ich meine Fragen an niemanden persönlich stellen kann. Über E-Mail ist das oft einfach etwas anderes als eine spontane Frage im Büro. Besonders in der Anfangsphase und wenn man zudem nur Teilzeit arbeitet, wie ich, kommen viele Fragen auf. Allerdings bringt das auch den Vorteil mit sich, dass man dadurch einfach selber kreativ nach Lösungen suchen muss – das trägt dann natürlich zur Selbstständigkeit bei. Auch die gemeinsamen Stunden mit den KollegInnen im Büro kann Skype leider nicht ersetzen. Trotzdem bin ich sehr froh und dankbar, dass ich diese Erfahrung machen darf!“ – Ida Pichler, BA, Praktikantin im Bereich Kommunikation & Public Affairs.

Während Ida Pichler noch die Möglichkeit hatte, allen MitarbeiterInnen persönlich zu begegnen, konnte Maximilian Jäger, seit April in der Business Unit Mobilitätsinnovationen angestellt, seine KollegInnen vorerst nur online kennenlernen.

Mitarbeiter Maximilian Jäger im Home Office

Dabei hat geholfen, dass alle von Anfang an sehr hilfsbereit waren und betonten, dass Gespräche kurzfristig und spontan immer möglich sind. Trotzdem geht natürlich der direkte Kontakt ab, das schnelle Austauschen zu spezifischen Fragen im Büro, das Zusammenkommen in der Caféküche, wo dann doch andere Themen auf das Tapet kommen und man sich anders als in einer Videokonferenz kennenlernen kann. Ein Lerneffekt dieser letzten Wochen ist aber auch, dass Zoom, Jitsi und Co ein zielstrebiges Arbeiten möglich machen – manchmal sogar zeitsparender als bei physischen Terminen. Als persönlicher Ausgleich zu den auf Effizienz getrimmten Meetings, organisiert eine Gruppe von MitarbeiterInnen in der BU kleine Spieleabende, wo man offen sprechen und gemeinsam lachen kann.“ – DI Maximilian Jäger, Junior Expert in der Business Unit Mobilitätsinnovationen.

In derselben Situation wie Maximilian Jäger befindet sich Lena Zeisel. Denn sie hat sich kurz vor der Corona-Krise für ein FEMtech-Praktikum bei der AustriaTech beworben und arbeitet seit Anfang Mai in der Business Unit Mobilitätsinnovationen mit.

Fem-Tech Praktikantin Lena Zeisel im Home Office

Während der Krisenzeit einen Job zu suchen, ist keine leichte Sache. Glücklicherweise bestand jedoch noch die Möglichkeit zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch, bevor sich alle MitarbeiterInnen ins Home-Office verabschiedeten. 
In dieser Ausnahmesituation ist es nicht selbstverständlich, dass Praktika überhaupt stattfinden. Umso mehr weiß ich es zu schätzen, dass meinem Praktikumsstart trotz allgemeinem Home-Office nichts im Wege stand. So klappten Onboarding und Teammeetings auch ganz unkompliziert via Zoom & Co. Auch wenn es ungewohnt ist, die KollegInnen erstmal nur virtuell kennenzulernen, wurde ich sehr nett vom Team aufgenommen und in spannende Projekte integriert. Meine Erwartungen an das Praktikum, einiges an neuem Input zu Mobilitätsthemen zu generieren, wurden in jedem Fall erfüllt und ich bin gespannt, was die nächsten Monate mit sich bringen.“ – Lena Zeisel, BSc, Praktikantin in der Business Unit Mobilitätsinnovationen.

Die Einstellung neuer MitarbeiterInnen bedeutet jedoch auch für das Unternehmen selbst Veränderung und Umstellung gewohnter Arbeitsweisen, wie Marie Ulrich aus der Personalabteilung zu berichten weiß:

Egal, wie viele Videokonferenzen man mit den neuen MitarbeiterInnen und PraktikantInnen veranstaltet und wie oft man mit ihnen telefoniert: Es ist nicht das Gleiche wie ein persönliches Onboarding. Vorstellungsrunden durch das Büro, gemeinsame Mittagessen mit KollegInnen und ungezwungene Plaudereien bei der Kaffeemaschine fallen weg und können nur in sehr beschränktem Ausmaß durch digitale Kommunikation ersetzt werden. Da wir neue MitarbeiterInnen/PraktikantInnen, welche ihr Dienstverhältnis im Home-Office starten, in gleicher Qualität recruiten und onboarden können wie im Büro, war für uns die Umstellung des Recruiting- und Onboarding-Prozesses in digitaler Form während der Corona-Krise  aber kein Problem.  Bei einem virtuellen Onboarding-Prozess ist es besonders wichtig, regelmäßig mit den neuen MitarbeiterInnen und PraktikantInnen in Kontakt zu treten, um eventuelle Unsicherheiten aus dem Weg räumen, Fragen zu beantworten und generell das Gefühl vermitteln zu können, dass man nicht alleine gelassen wird.“ – Marie Ulrich, BA, Stabstelle Personal & Organisationsentwicklung.

 

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