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Auf dem Weg zu automatisierten Mobilitätslösungen braucht es politische Steuerung

10.12.2018

Am 28. und 29. November fand im Rahmen des österreichischen Vorsitzes im Rat der Europäischen Union der vierte High-Level Dialog zu vernetzter und automatisierter Mobilität statt. Unter dem Motto „Beyond SAE Levels: Towards Safe & Sustainable Mobility“ folgten zahlreiche hochrangige MobilitätsexpertInnen aus der EU der Einladung von BMVIT und AustriaTech zu zwei arbeitsintensiven Tagen in den Wiener Prater.

Im klassischen Ambiente des Wiener Praters und des traditionellen Riesenrads versammelten sich vergangene Woche die Automatisierungs- und MobilitätsexpertInnen aller europäischer Mitgliedsstaaten, der Kommission und weiterer Organisationen, um die Entwicklungen der neuen Technologie in nachhaltige und integrierte Bahnen zu lenken. „Wir freuen uns im Rahmen des High-Level Dialogue gemeinsam neue automatisierte Dienste für ein zukunftssicheres und nachhaltiges Mobilitätsökosystem zu untersuchen“, begrüßte Sektionschef Mag. Christian Weissenburger vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie die TeilnehmerInnen. Erstmals waren neben VertreterInnen aus den Ministerien auch europäische und nationale ExpertInnen aus Forschungs- und Entwicklungsprojekten vertreten, um den Dialog mit ihren Erfahrungen zu bereichern.

Gemeinsames europäisches Verständnis schärfen

Das Treffen wurde gemeinsam vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie und der AustriaTech als Kontaktstelle für automatisierte Mobilität organisiert. Dabei wurde aus den Erfahrungen der zahlreichen österreichischen Bestrebungen auf dem Gebiet geschöpft und die Rolle Österreichs als Vertreter einer proaktiven Auseinandersetzung mit dem Thema hervorgehoben. „Ziel war es, trotz unterschiedlicher Erfahrungen ein gemeinsames europäisches Verständnis zu den Chancen automatisierter Mobilität zu generieren“, beschreibt Martin Russ Geschäftsführer von AustriaTech die Ausgangslage. „Eines ist daher ganz wichtig: Wir sind nicht nur auf der Suche nach einem Business-Case sondern auch nach den Society-Cases. Wir müssen also weiterhin den gesellschaftlichen Mehrwert in den Mittelpunkt stellen,“ ergänzt Russ. AustriaTech unterstützt auf nationaler Ebene eine Vielzahl an Aktivitäten, beispielsweise durch konkrete Maßnahmen aus dem Aktionspaket Automatisierte Mobilität.

„Eines ist daher ganz wichtig: Wir sind nicht nur auf der Suche nach einem Business-Case sondern auch nach den Society-Cases. Wir müssen also weiterhin den gesellschaftlichen Mehrwert in den Mittelpunkt stellen.“ Martin Russ, Geschäftsführer, AustriaTech

Um vergleichbare Ergebnisse auf europäischer Ebene zu erzielen, müsse man die zahlreichen Bausteine automatisierter und integrierter Mobilitätslösungen differenziert betrachten. So wurden die relevantesten Elemente für das Testen und den Betrieb automatisierter Shuttles betrachtet, Good Practices im Hinblick auf Methoden und Daten beleuchtet sowie Wissen geteilt und gemeinsame Ziele geschärft. Durch vergleichbare Fragen entwickelten die TeilnehmeInnen somit vergleichbare Indikatoren, die die Wirkungen automatisierter Mobilität messbar machen können.

Sinnvolle Integration für positive Effekte

Verkehrssicherheit, User-Experience und User-Acceptance sowie die Entwicklung der digitalen und physischen Infrastruktur wurden von allen als essentiell erachtet. Bei der Diskussion wurde einerseits stets der Blick auf das Gesamtbild geschärft und gleichzeitig in spezifische Bereiche, wie konkrete Anwendungsfälle, vorgedrungen. „Die Beleuchtung von konkreten Use-Cases mit einem speziellen Fokus auf geteilte Mobilität wie zum Beispiel Flottenlösungen oder automatisierte Shuttles hat gezeigt, dass es wirklich in erster Linie darum geht, automatisierte Mobilität gut in unser Mobilitätssystem zu integrieren, um tatsächlich positive Potentiale zu heben. Hier ist eine gestaltende öffentliche Hand – beispielsweise im Bereich innovativer legistischer Instrumente aber auch in der klaren Vermittlung relevanter Ziele – absolut entscheidend“, resümierte Henriette Spyra, Stabstellenleiterin Mobilitätswende und Dekarbonisierung vom BMVIT. Wichtigstes Learning sei am Ende die Erfahrung gewesen, dass es für Europa und die Einzelstaaten enorm wichtig ist, weiterhin die Synergieeffekte zu nutzen, die aus dem gegenseitigen Austausch von Erfahrungen und dem Vergleichen der jeweiligen Aktivitäten entstehen.

Der High-Level Dialog über vernetzte und automatisierte Mobilität findet seit 2017 halbjährlich statt. Nach den Niederlanden, Deutschland und Schweden war Österreich der vierte Gastgeber. Ziel ist die Förderung der europäischen Zusammenarbeit und die Weiterentwicklung der automatisierten und vernetzten Mobilität. Dieses Ziel hat man auch in diesem Jahr erreicht: Der europäische Dialog ist lebhaft und produktiv. Im Nachgang wird es darum gehen, die neuen Erfahrungen in greifbaren Fortschritten festzuhalten um den nächsten Dialog in Spanien erfolgreich fortzuführen.

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 © Reich / BMVIT

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