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Projekt e-Mobility Check stellt Schulungsprogramm vor

19.04.2021

Ladeinfrastruktur für E-Autos in Bestandswohnbauten nachzurüsten, ist nicht immer einfach. Im Projekt e-Mobility-Check wurde nun erstmals ein Schulungsprogramm für ElektrikerInnen, E-PlanerInnen sowie weitere Akteure der Branche geschaffen, das hierbei unterstützt.

Die Europäische Kommission hat sich in der Strategie für nachhaltige und intelligente Mobilität das Ziel gesetzt, bis 2025 rund 1 Million öffentliche Ladepunkte in der EU zu errichten. Bis 2030 sollen es rund 3 Millionen sein, um die angestrebten 30 Millionen emissionsfreien PKW versorgen zu können. Doch neben einem gut ausgebauten Netz an öffentlichen Ladestationen ist auch das private Laden ein Schlüsselelement für die E-Mobilität. Allerdings ist insbesondere die Nachrüstung von Ladestationen in Bestandswohnbauten mit vielen technischen, organisatorischen und rechtlichen Herausforderungen verbunden. Das im Klima- und Energiefonds geförderte Projekt e-Mobility Check hat sich bereits 2019 genau dieser Herausforderung angenommen und einen Leitfaden und Musterprozess entwickelt. Mit einem Kosten-Kalkulationstool sowie Protokollen und Checklisten werden insbesondere ElektrikerInnen bei der Planung und Umsetzung von Ladestationsprojekten in bestehenden Gebäuden unterstützt.

Eigenes Schulungsprogramms für das Nachrüsten von Ladestationen
Der große Bedarf, sich fit für die Mobilität von morgen zu machen und damit an einer qualitätsgesicherten Schulung für die Nachrüstung von Ladestationen in Bestandsbauten war eine der wichtigsten Erkenntnisse aus dem ersten Projekt e-Mobility Check. Aus diesem Grund wurde im Folgeprojekt e-Mobility Check 2.0 ein zweitägiges Schulungsprogramm für die Elektrotechnik- und Immobilienbranche entwickelt: „Wir wollen mit dieser Schulung auch E-TechnikerInnen sowie Bauträgern, Hausverwaltungen und Personen, die sich diesem Thema näher widmen möchten, das notwendige Know-how rund um das Thema Elektromobilität vermitteln und auf technische, rechtliche und ökologische Fragestellungen eingehen“, erklärt Thomas Eberhard, Projektverantwortlicher bei AustriaTech und Teamleiter Dekarbonisierung & Fahrzeugtechnologien. Aus diesem Grund kann der erste Tag der zweitägigen Schulung auch separat gebucht werden. Der zweite Tag wurde speziell für Elektrofachkräfte entworfen und soll alle elektrotechnischen Voraussetzungen vermitteln, um Ladestationen planen, prüfen und installieren zu können. Ein Praxisteil ist hier ebenfalls vorgesehen, um anschließend eine Personenzertifizierung für Elektrofachkräfte erhalten zu können. Voraussetzung dafür ist das Besuchen der zweitägigen Schulung sowie das positive Absolvieren einer abschließenden Prüfung. Im Sommer 2021 findet eine österreichweite Schulungstour durch den Projektpartner e-Marke Austria statt. Informationen zu Terminen, Kosten und Anmeldung stehen auf der Website https://www.e-marke.at zur Verfügung.

Wertschöpfungspotenzial E-Mobilität

Die Studie E-MAPP 2, die im Auftrag des Klima- und Energiefonds durchgeführt und vom Klimaschutzministerium (BMK) finanziert wurde, besagt, dass das Wertschöpfungs- und Beschäftigungspotenzial im Bereich der E-Mobilität in Österreich bis 2030 um rund 20% gesteigert werden kann. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass es entsprechende Maßnahmen und Anreize gibt, um die E-Mobilität zu fördern. Neben der Wertschöpfung, die mit der Erzeugung und Vermarktung der E-Fahrzeuge einhergeht, besteht insbesondere bei der Ladeinfrastruktur ein großes Potenzial für Österreich.

Das Projekt e-MobilityCheck 2.0 wurde von EBE Mobility & Green Energy GmbH koordiniert und mit e-Marke Austria, DAS Gütesiegel der Elektrotechniker, HERRY Consult GmbH, BieM Bundesinitiative eMobility Austria und AustriaTech gemeinsam umgesetzt.

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