Keine E-ngste mehr
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„Keine E-ngste mehr!“

Neue Kampagne informiert über E-Mobilität

02.06.2026

Mobilitätsminister Peter Hanke präsentiert gemeinsam mit AustriaTech-Geschäftsführer Martin Russ die österreichweite Informationskampagne „Keine E-ngste mehr!“, die Vorbehalte gegenüber E-Mobilität abbauen und den Umstieg auf emissionsfreie Mobilität unterstützen soll.

 

Mit dem Programm eMOVE Austria wurden in den vergangenen Jahren die Förderlandschaft weiterentwickelt, die Ladeinfrastruktur ausgebaut und Rekordwerte bei den Neuzulassungen von E-Fahrzeugen erzielt. Dennoch bestehen in der Bevölkerung weiterhin Unsicherheiten rund um Reichweite, Laden, Batterien und Kosten. Genau hier setzt die neue Informationskampagne an.

„Wir sind bei der Elektrifizierung des Straßenverkehrs auf Kurs. Gleichzeitig gibt es noch Vorbehalte gegenüber der E-Mobilität, die wir mit gezielter Information und faktenbasierter Aufklärung abbauen wollen“, betonte Mobilitätsminister Peter Hanke bei der Präsentation der Kampagne.

Fakten statt Vorurteile

Die von der Agentur DMB entwickelte Kampagne „Keine E-ngste mehr!“ wird ab 3. Juni österreichweit über Plakate, TV, Social Media und Online-Kanäle ausgespielt. Ergänzend wurden die Plattform eMOVE Austria sowie die neue Informationsseite keine-e-engste.gv.at ausgebaut. Dort finden Interessierte kompakte Informationen und Fakten zu den häufigsten Fragen rund um E-Mobilität.

Grundlage der Kampagne ist eine aktuelle, repräsentative Befragung von 1.000 Personen in Österreich. Die Ergebnisse zeigen, dass insbesondere bei Menschen mit konkreter Kaufabsicht großes Potenzial besteht: 64 Prozent der Befragten, die innerhalb der nächsten zwölf Monate ein Auto anschaffen möchten, stehen E-Autos positiv gegenüber.

Martin Russ, Geschäftsführer von AustriaTech: „Die Studie belegt, dass bei den Anschaffungsinteressierten Aufklärung und Bewusstseinsbildung der Hebel ist, um das in dieser Gruppe bereits bestehende, offene Mindset zu nutzen. Die neue Informationskampagne und die begleitende Kommunikation über die Plattform emove-austria.gv.at sowie Social Media ist daher zentral, um Fakten zielgruppenorientiert zu vermitteln und den Schritt zum E-Auto zu erleichtern – und damit die weitere Elektrifizierung des österreichischen Straßenverkehrs voranzubringen.“

Wissenslücken gezielt adressieren

Die Studie zeigt auch, dass viele Menschen zentrale Aspekte der E-Mobilität unterschätzen. So gehen 65 Prozent der Befragten von einer durchschnittlichen Reichweite unter 400 Kilometern aus, obwohl aktuelle Modelle diesen Wert bereits erreichen oder übertreffen. Auch die Leistungsfähigkeit des öffentlichen Ladenetzes und die Dauer von Schnellladevorgängen werden häufig unterschätzt.

Martin Russ, Geschäftsführer von AustriaTech, sieht darin einen klaren Handlungsauftrag: „Die Ergebnisse zeigen, dass Aufklärung und Bewusstseinsbildung entscheidend sind. Mit der neuen Informationskampagne schaffen wir eine faktenbasierte Grundlage, um bestehende Unsicherheiten abzubauen und den Umstieg auf E-Mobilität zu erleichtern.“

Die Kampagne wird wissenschaftlich begleitet. Durch Vorher-Nachher-Befragungen soll untersucht werden, wie sich Wissen, Akzeptanz und Mobilitätsentscheidungen in der Bevölkerung entwickeln.