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Linking of Services weiterdenken: von Projektenden und -anfängen

23.11.2019

Die Potenziale der bestehenden physischen Infrastruktur und öffentlichen Verkehrsmittel besser nutzen und so verhindern, dass Reisende in Zukunft verstärkt auf Autos zurückgreifen, es zu Engpässen im öffentlichen Nahverkehr kommt und Effizienz und Nachhaltigkeit leiden – diesen Vorsatz verfolgte das Projekt LinkingDanube. Nach seinem Projektende im Juli 2019 und der erfolgreichen Durchführung eines Piloten werden die Erkenntnisse nun im neuen Projekt LinkingAlps genutzt, um eine Implementierung des Konzepts im Alpenraum zu ermöglichen. 

Sie als umweltbewusste/r BürgerIn wollen verreisen. Über die Landesgrenze hinweg. Häufig bedeutet dies dann eine Menge an Organisation vor der Reise – speziell, wenn diese kein Auto und keine größere Stadt beinhaltet. Von Wien nach Bukarest zu fahren, wird ohne allzu intensive Recherchen gelingen. Von Sankt Michael ob der Gurk nach Drăgășani wird dagegen eine umfangreiche Planung benötigen und Sie vermutlich schon länger beschäftigen. So oder zumindest so ähnlich war die Ausgangslage von LinkingDanube: Die Herausforderung stellen nicht etwa zu wenige Möglichkeiten dar, sondern die unzureichende Kenntnis über Reiseinformationsdienste im öffentlichen Verkehr über Landesgrenzen hinaus. Ziel des Projekts war es, umweltfreundliche Mobilitätsoptionen zu fördern und die Donauregion (genauer: Tschechien, Slowakei, Ungarn, Rumänien, Slowenien und Österreich) mithilfe grenzüberschreitender und multimodaler Reiseplanung gleichmäßiger zu erschließen.

Das LinkingDanube Konzept

Mit Juli 2019 erreichte LinkingDanube sein Projektende. In 30 Monaten Laufzeit wurde ein frei verfügbares Konzept für grenzüberschreitende, multimodale Reiseplanung vor dem Hintergrund umweltfreundlicher Verkehrsmittelwahl im Donauraum erstellt sowie ein Pilot zur Machbarkeit und Funktionalität entwickelt und erfolgreich getestet. Kernelemente waren dabei die Integration ländlicher Bedarfsverkehre in nationale und regionale Reiseinformationsdienste und die Vernetzung von Diensten für grenzüberschreitendes Tür-zu-Tür-Routing über einen einzigen Service.

Das Projektende ist zeitgleich ein neuer Anfang

Auf Basis der hier gewonnenen Ergebnisse baut nun ein neues Projekt auf: LinkingAlps. Ziel des INTEREGG-Projekts ist eine tatsächliche Umsetzung multimodaler Reiseinformationsdienste unter der Nutzung einer dezentralen Architektur im Alpenraum. Das Projekt startete mit einem Kick-Off Workshop aller Projektpartner am 11.11.2019. Bis 2022 sollen qualitative Reisedaten für NutzerInnen einfacher und besser zugänglich sein, mithilfe verteilter System und unter Integration aller öffentlicher Verkehrssysteme – ohne Einschränkungen.

 

LinkingDanube wurde durch den Pilottest des Open Journey Planners erfolgreich abgeschlossen. Mehr zu LinkingDanube sehen Sie im nachfolgenden Video. 

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