Mobilität sektorübergreifend denken
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Mobilität sektorübergreifend denken

11.08.2020

AustriaTech setzt bei der Transformation des Verkehrssektors auf ganzheitliche Lösungsansätze, die auf die Integration der vielfältigen Schnittstellen der Mobilität zu anderen Sektoren abzielen. Denn eine nachhaltige Mobilitätswende hängt nicht nur von den klimapolitischen Ambitionen, den infrastrukturellen Möglichkeiten oder den technologischen Dimensionen ab.

Gerade in den Mobilitätsbereich wirken zahlreiche angrenzende Felder wie Energie, Gesundheit, Wohnen, Tourismus, aber auch Fragen zur Inklusion hinein. Die Herausforderungen bei der Raum- und Verkehrsplanung im Kontext von Wohnen, Stadt- und Regionalentwicklung standen 2019 im Zentrum der Analysen und Aktivitäten der AustriaTech. Die Bereiche Wohnen und Verkehr sind aktuell für mehr als die Hälfte des Energieverbrauchs in Österreich verantwortlich. Um die Klimaziele zu erreichen, bedarf es neuer Ansätze für sektorübergreifende Kooperationen auf unterschiedlichen Ebenen.

Ein Beispiel dafür sind die Themen Mobilität und Wohnen. Der Wohnort ist ein zentraler Punkt – starten und enden doch die meisten Wege zuhause. Somit sollten Infrastruktur und die Gestaltung des öffentlichen Raums in einem Wohngebiet optimal aufeinander abgestimmt sein. Das stellt vor allem Wohnbauträger, Mobilitätsanbieter und EntscheidungsträgerInnen vor neuen Herausforderungen, bietet aber gleichzeitig auch Chancen. 2019 gab es dazu einen ersten Business Treff sowie diverse kleinere Veranstaltungen, um sich zu diesem Thema auszutauschen.

Experimentierräume und Dialogformate

Durch praxisnahe Experimentierräume, wie etwa die urbanen Mobilitätslabore, und neue Dialogformate hat AustriaTech dabei wichtige und sichtbare Impulse für die Implementierung neuer Lösungsansätze geschaffen. Weitere Sektoren, wie beispielsweise der Tourismus, profitieren ebenfalls von einer ganzheitlichen Herangehensweise. AustriaTech adressiert in ihren Aktivitäten daher gezielt aktuelle Herausforderungen bestimmter Branchen in Bezug auf Mobilität, um ein Bewusstsein zu schaffen und den ersten Schritt für andere Sektoren in den Mobilitätsbereich hinein zu erleichtern. Mit ins Boot werden auch die Kommunen und Regionen geholt, die Antworten auf Herausforderungen und Nutzungskonflikte finden müssen – gerade in den Bereichen der neuen Mobilitätsangebote und beispielsweise der Automatisierung. Ein erster Ansatz erfolgte 2019 in Form des Städtedialogs zu Automatisierter Mobilität. Hier trafen sich VertreterInnen von Städten und Gemeinden, um über Automatisierung und nächste mögliche Schritte zu sprechen. Wichtig war vor allem ein Bewusstsein für die Thematik zu schaffen und aufzuzeigen, dass das Thema nicht zurückhaltend behandelt wird, sondern im Gegenteil eher Teil der täglichen Agenda sein sollte.

Mehr zu Mobilität und sektorübergreifendem Denken lesen Sie im aktuellen Jahresbericht.

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