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Nachhaltigeres Verkehrsmanagement mit UVARs

23.07.2021

UVARs beschreiben Vorschriften und Beschränkungen für Fahrzeuge aufgrund von Schadstoffbelastungen und Verkehrsüberlastungen in städtischen, aber auch ländlichen Regionen. Ziel ist es, mit solchen Regulierungen die Lebensqualität für die ansässige Bevölkerung zu verbessern.

Unter UVARs – kurz für Urban Vehicle Access Regulations – werden Parkvorschriften, Umweltzonen, City-Maut oder Zu- und Durchfahrtsbeschränkungen wie beispielsweise auf den Tiroler Autobahnen zum Urlauberschichtwechsel verstanden. Weiters zählen Fußgängerzonen oder immissionsbasierte Geschwindigkeitsbeschränkungen wie der der IG-L 100er dazu.

Derzeit gibt es zu UVARs keine einheitlichen Vorgaben und jede Stadt oder Region gestaltet die Rahmenbedingungen individuell. Damit Reisende und Transportunternehmen immer einen Überblick haben, in welchen Städten und Regionen welche dieser Vorschriften oder Fahrbeschränkungen gelten, sollen europaweit verlässliche Information zum Umweltzonenmanagement geschaffen werden. Daher veranstaltete das Projekt UVAR Box am 23.03.2021 einen Workshop, um einen offenen Austausch unter den Verantwortlichen zu ermöglichen. „Es ist enorm wichtig, hier ein gemeinsames Verständnis zu schaffen. Darüber hinaus geht es aber auch ganz konkret um das technische Tool, welche Daten es gibt und wie diese bereitgestellt werden können, damit am Ende eine Lösung entsteht, die für alle gleichermaßen nutzbar ist“, erklärt Julia Düh, Projektverantwortliche bei AustriaTech und Teamleiterin Pilot & Explore / Digital Transport Infrastructure.

Um eine harmonisierte Informationsbereitstellung dieser UVARs zu schaffen, müssen die Daten und Informationen in einem einheitlichen und digitalen Format - im konkreten Fall DATEX-II - vorliegen. Dafür wird mittels einer Umfrage ermittelt, welche UVARs es in Europa gibt, in welchem Datenformat verfügbare Informationen aufbereitet werden und wie die Kundmachung erfolgt. Im Workshop wurden nationale Stakeholder eingeladen, um aktuelle Herausforderungen und Bedürfnisse in den einzelnen Behörden und Organisationen herauszuarbeiten.

Ziel ist es, damit die Reduktion von emissionsstarken Mobilitätsangeboten voranzutreiben. Die nächsten Schritte sind, den Austausch mit anderen europäischen Projektländern zu fördern und weitere Workshops abzuhalten, Anforderungen für die digitale Bereitstellung von Daten zum Umweltzonenmanagement zu formulieren sowie digitale Unterstützungswerkzeuge zu entwickeln und zu testen.

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