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Unkompliziertes und schnelles E-Laden auf Österreichs Autobahnen

07.10.2020

Um die Zukunft der E-Mobilität auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen gut planen zu können, wenden sich die ASFINAG und AustriaTech mit einer Umfrage an E-MobilitätsnutzerInnen, um deren Erwartungen, Sichtweisen und Wünsche abzufragen.

Die bessere Nutzung und Einbettung von E-Mobilität in unser Gesamtmobilitätssystem ist ein wichtiger Baustein hin zu mehr Klimafreundlichkeit. Dazu muss E-Mobilität in allen Bereichen aber auch komfortabel und unkompliziert nutzbar sein. Gerade auf Autobahnen und Schnellstraßen ist die Etablierung von Elektromobilität essenziell, um eine vollwertige Alternative zu Verbrennern darzustellen. Deshalb erheben die ASFINAG und AustriaTech jetzt den Bedarf und die Erfahrungen von E-Mobilisten: „Insbesondere interessiert uns hier die Situation auf den Autobahnen und Schnellstraßen. Abhängig von den Umfrageergebnissen soll ein Konzept zur Steigerung des Komforts und der Kostentransparenz bei Ladestationen entwickelt werden.“, so Bernhard Hintermayer, tätig in der Konzernsteuerung bei der ASFINAG. Die Ergebnisse der Umfrage sollen zeigen, welche Maßnahmen gesetzt werden müssen, um die Nutzbarkeit der Ladestationen zu verbessern.

Die Nutzung klimafreundlicher Mobilität vereinfachen

Die Reichweiten der E-Autos haben sich in den letzten Jahren bereits deutlich erhöht, liegen aber noch klar unter jenen der Benzin- oder Diesel-Autos. Eine Langstreckenfahrt mit einem E-Fahrzeug muss also sorgfältig geplant werden, um die Ladezeiten und die Ladekosten möglichst gering zu halten. Für einen Autobahnbetreiber, wie die ASFINAG, ist es eine Herausforderung, die zukünftigen Entwicklungen hierbei abzuschätzen. Gerade für längere Strecken ist ein schnelles Laden unterwegs unabdingbar. Eine gute Infrastruktur mit Ladestärken bis zu 350 kW ist laut ASFINAG auf den Autobahnen bereits verfügbar. Was jedoch die meisten E-Mobilisten derzeit stört, sind unterschiedliche Tarife und teilweise umständliche Bezahlmöglichkeiten. „Wir möchten die E-Mobilität mit leistungsfähigen und kundenfreundlichen Ladestationen an den Autobahnen und Schnellstraßen unterstützen. Hier möchten wir ansetzen, um den gesamten Ladevorgang einfach, transparent und komfortabel zu gestalten.“, so Hintermayer weiter. Dabei geht es nicht nur um eine Verdichtung der Ladeinfrastruktur, sondern auch um bessere Handhabung und Ausstattung der Ladestationen, neuartige Bezahlmethoden oder schlichtweg mehr Ladeleistung und damit kürzere Ladezeiten.

Die Bedürfnisse der FahrerInnen im Mittelpunkt

Aktuell können alle E-Fahrzeug-NutzerInnen an der Umfrage teilnehmen. „Wir wollen wissen, wo am ehesten Nachfrage besteht. Wir wenden uns daher mit unserer Umfrage an alle Personen, die selbst ein E-Fahrzeug besitzen oder regelmäßig Zugang haben – sei es durch Familie oder im Beruf. Sie können uns aus eigener Erfahrung sagen, was sie schätzen, wo sie Potenzial sehen und wo genau ihre Prioritäten liegen.“, erklärt Philipp Wieser, AustriaTech.  Die Umfrage soll ein besseres Bild über die Probleme, Anforderungen und Wünsche der E-Mobilisten geben, um darauf aufbauend eine Strategie für die Ladeinfrastruktur am ASFINAG-Netz entwickeln zu können.

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