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Verkehr mithilfe von UVARs regulieren

24.11.2020

UVARs – also Urban Vehicle Access Regulations – unterstützen die Förderung nachhaltiger Mobilitätsmaßnahmen und regulieren den Verkehrsfluss im urbanen und regionalen Bereich.

Diese Zufahrtsbestimmungen für Fahrzeuge können einer der wirksamsten Hebel sein, um Zielen wie Klimaneutralität, die Verringerung von Staus oder die Verbesserung der Luftqualität, des öffentlichen Verkehrs oder der Lebensqualität in Österreich zu erreichen.

UVARs sind laut Urban Access Regulations Maßnahmen zur Regulierung des Zugangs von Kraftfahrzeugen zur Infrastruktur. Das bedeutet, dass die Zufahrt zu bestimmten durch definierte Zonen beschränkt wird. Die am häufigsten definierten Bereiche sind:

  • Umweltzonen (z.B. IG-L)
  • City-Maut
  • Zu- und Durchfahrtsbeschränkungen (z.B. Autobahnabfahrtsverbot in Tirol)
  • Kurzparkzonen
  • Fußgängerzonen

Weitere Regulierungen können z.B. über Gebühren erreicht werden. Fahrzeuge müssen dann für die Einfahrt in ein bestimmtes Gebiet oder die Fahrt innerhalb eines bestimmten Gebiets bezahlen. Das können z. B. Park- oder Straßenbenutzungsgebühren sein.  

UVARs digitalisieren

Aktuell werden UVARs weltweit noch nicht einheitlich definiert oder angewendet. Daten über die UVARs gibt es zudem selten in digitaler Form. Für eine/n Außenstehende/n – TouristInnen beispielsweise – ist es oft schwer z.B. örtliche Parkregulierungen zu (er)kennen und entsprechend zu berücksichtigen. Daher braucht es digital vorliegende Informationen zu den jeweils gültigen UVARs. Im Idealfall könnten diese Daten von jedem gängigen Navigationsgerät erkannt und ausgegeben werden, sodass VerkehrsteilnehmerInnen sich UVAR-gerecht verhalten können.

„UVARs eröffnen der Mobilitätssteuerung neue Möglichkeiten, indem der Zugang zu belasteten Gebieten dynamisch geregelt werden kann. Wichtig ist hierbei eine breite Veröffentlichung der Beschränkungen – neben Verkehrsschildern und Veröffentlichung in Zeitungen ermöglicht hier die Digitalisierung eine bessere Streuung z.B. in Navigations- und Routenplanungssysteme. Da die VerkehrsteilnehmerInnen zuverlässige Informationen über diese Regulierungen benötigen, sollten UVARs allen auch in digitaler Form mittels europäischer Standards zur Verfügung gestellt werden.“, erklärt Martin Böhm, Business Unit Leiter bei AustriaTech.

 

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