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Worauf bei der verpflichtenden Bereitstellung von Verkehrsdaten zu achten ist

29.05.2019

Am 21. Mai 2019 fand die Veranstaltung „Mobilitätsdaten und verknüpfte Informationsdienste“ in Wien statt. AustriaTech lud dazu VertreterInnen von Verkehrsbehörden, Verkehrsinfrasktrukturbetreibern und Serviceanbietern ein, um einen Überblick über die Vorgaben aus der europäischen Delegierten Verordnung EU 2017/1926 (Prio a) zu geben. Darin wird festgehalten, dass Informationen zu bestehenden, elektronisch vorliegenden Datensätze von Verkehrsdaten in einem nationalen Zugangspunk zur Verfügung gestellt werden müssen.

„Es ist wichtig hier ein Bewusstsein zu schaffen und aufzuklären, was genau von wem eingemeldet werden muss.“, betont Martin Böhm, Business-Unit-Leiter bei AustriaTech.

Die Umsetzung verläuft in Stufen und ist je nach Art der Daten bis Ende 2019, 2020 oder 2021 verpflichtend. Eine flächendeckente Eintragung muss bis 2023 erfolgt sein.


In den Delegierten Verordnungen zur IVS-Richtlinie werden verschiedene Prioritäten gesetzt. In der sogenannten Prio a werden – ergänzend zu Prio b, die nur straßenbezogene Daten einbezieht – auch Daten des öffentlichen Verkehrs sowie Knotenpunkte wie Tankstellen und Ladepunkte für Elektrofahrzeuge adressiert. Ein Schwerpunkt für die rund 50 Teilnehmenden der Veranstaltung war die Diskussion, wie offene Daten zu offenen Services gemacht werden können und wie Dienste miteinander verknüpft werden können. Als Best Practice Beispiel stellte das INTERREG-Projekt Linking Danube sein Konzept „Linking of Services“ vor. AustriaTech ist in dem Projekt als Koordinator tätig und präsentierte die wichtigsten Learnings und erste Umsetzungsergebnisse.

„Gerade bei grenzüberschreitenden Reiseinformationsservices stellt vor allem der Datenaustausch eine Herausforderung dar. Deshalb setzt Linking Danube bei einer Datenabfrage auf das Verknüpfen der Daten, die Daten selbst bleiben aber immer beim Datenhalter“, erklärt Bettina Neuhäuser, Projektkoordinatorin von Linking Danube bei AustriaTech.

Sechs Länder sind an dem Projekt beteiligt, in Österreich wurde die Schnittstelle bei der Verkehrsauskunft Österreich als Projektpartner eingerichtet. In der Pilotumsetzung wird gezeigt, wie sich die grenzüberschreitenden Routen zusammensetzen, welche verschiedene „Exchange Points“ und Verkehrsmodi gewählt werden können.

Zurzeit arbeiten alle europäischen Member States intensiv an der Umsetzung der Delegierten Verordnung. Vor allem bei der technischen Umsetzung sollen Synergien genutzt und Erfahrungen ausgetauscht werden. „Besonders in der D-A-CH-Region ist man bemüht einen regen Austausch zu fördern und sich eng abzustimmen. Wir als AustriaTech wollen über Voraussetzungen informieren und die Möglichkeiten aufzeigen.“, sagt Julia Düh, Projektleiterin von Prio Austria bei AustriaTech. Damit soll auch sichergestellt werden, dass grenzüberschreitende Erfahrungen in nationale Projekte einfließen können. AustriaTech wird ihre Erfahrung aus EU-Projekten weiterhin einbringen und nationale Stakeholder über aktuelle und geplante Aktivitäten informieren.

Wenn Sie von uns aktiv über die nächste Veranstaltung zur Delegierten Verordnung 2017/1926 informiert werden wollen, schicken Sie bitte ein Mail an julia.dueh@austriatech.at oder melden Sie sich für den AustriaTech-Newsletter an.

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