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Der e-Mobility Check

30.04.2019

E-Mobilität leistet einen wichtigen Beitrag zu den Klimazielen, deswegen ist es notwendig den Umstieg auf E-Fahrzeuge für Privatpersonen so einfach wie möglich zu machen

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36%. So viel CO2-Emissionen müssen im Verkehrssektor bis 2030 reduziert werden, um die österreichischen Klimaziele der #mission2030 zu erreichen. Wie kann das funktionieren? Ein essentieller Faktor ist neben dem öffentlichen Verkehr und aktiven Mobilitätsformen die Elektromobilität: E-PKW emittieren im Vergleich zu Verbrennern rund 80% weniger CO2 über ihren gesamten Lebenszyklus. Um E-Fahrzeuge für die breite Masse attraktiv zu machen, spielt nicht nur die öffentliche Ladeinfrastruktur – die in Österreich im EU-Vergleich bereits auf einem guten Weg ist – sondern auch die private Ladeinfrastruktur eine entscheidende Rolle. Für die Nachrüstung der privaten Ladeinfrastruktur in Mehrparteienhäusern gibt es aktuell noch kein einheitliches Konzept, keine einheitliche Vorgehensweise und auch die Immobilienbranche ist noch unerfahren in dieser Thematik. Hier setzte das vom Klima- und Energiefond geförderte Projekt „e-Mobility Check für Bestandswohnanlagen“ an, das einen Leitfaden zur nachträglichen Ausrüstung von E-Ladestationen in Wohnbauten liefern soll. Mit Hilfe dieser Entscheidungsgrundlage für Eigentümergemeinschaften, Hausverwaltungen und Bauträger zur Errichtung von E-Ladestationen wird ein wichtiger und effizienter Baustein für die flächendeckende Umsetzung von Ladeinfrastruktur im Bestandswohnbau geschaffen. Dies wiederum schafft die passenden Rahmenbedingungen für den erwarteten Markthochlauf von E-Fahrzeugen.

In den kommenden Monaten erarbeiten AustriaTech ExpertInnen im Rahmen des Projekts „e-Mobility Check“ gemeinsam mit den Projektpartnern und weiteren Stakeholdern ein Konzept und Tools, um eine Nachrüstung von E-Ladeinfrastruktur in allen Bestandswohnanlagen nach einheitlichen Qualitätskriterien und Standards zu ermöglichen. Ende des Jahres sollen alle erforderlichen Prozesse, standardisierte Checklisten, Handlungsempfehlungen und ein Leitfaden der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. Eine standardisierte Bestandsaufnahme mit Planung und Beurteilung verschiedener Varianten und die Möglichkeit einer schrittweisen Umsetzung inklusive Kostenschätzung wird für Hausgemeinschaften und Bauträger den Einstieg in die Welt der Elektromobilität erleichtern.
Zusätzlich dienen Ergebnisse des e-Mobility Checks für weiterführende Diskussionen, um Rahmenbedingungen für die Nachrüstung von Ladeinfrastruktur in Bestandswohnbauten in Zukunft zu verbessern.

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